„Wir machen jetzt SAFe“ - Warum ein Framework allein keine Transformation ist
- Nicole R.
- 10. Juni 2025
- 1 Min. Lesezeit
„Wir führen SAFe ein - dann sind wir agil!“ Diesen Satz höre ich immer wieder. Verständlich, denn ein Framework wirkt auf den ersten Blick wie eine klare Lösung: Rollen klären, Zeremonien etablieren, PI Plannings einführen - und schon läuft es.
Doch die Realität zeigt: Ein Framework ist kein Zauberstab, und SAFe ist kein Produkt, das man einfach kauft oder installiert.
Mein Austausch mit erfahrenen Agile-Expert:innen bestätigt: Skalierte Agilität wird oft auf Tools, Rollen und Meetings reduziert, doch echte Wirkung entsteht nur, wenn Haltung, Struktur, Verantwortung und Wertströme neu zusammenspielen.
Der hartnäckigste Mythos: „Wenn alle ihre Rollen verstehen und PI-Zeremonien sauber laufen, sind wir agil.“
Das ist so, als würde man ein Orchester stimmen und glauben, man habe bereits ein Konzert gespielt.
Die Herausforderung ist: Mindset- und Kulturwandel brauchen Zeit. Prioritäten müssen geklärt werden. Und die Organisation muss über Rollen und Meetings hinaus als lebendiges, sich anpassendes System gedacht werden.
In den kommenden Beiträgen räume ich mit den häufigsten Missverständnissen auf und zeige, wie skalierte Agilität wirklich Flow, Fokus und Verantwortung erzeugt.
Welchen Aha-Moment hattest du, als dein Team oder Unternehmen mit SAFe gestartet ist?

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