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"Zurück auf Los": Warum Europas agile Reise für KI nicht reicht (und was wir jetzt wirklich brauchen)


Stell dir vor, du baust ein Hochgeschwindigkeitsnetz. Und verlegst als Erstes die Gleise rückwärts.


So - ungefähr - fühlt sich das an, was wir gerade in Europa in Sachen Agilität erleben.


In meinem Gespräch mit Ola Gedenryd heute Vormittag ging es um genau das:

Wo stehen wir eigentlich, wenn es um echte Veränderung geht? Und warum scheinen so viele agile Transformationen … naja, nennen wir’s beim Namen: wieder zurück auf Los zu gehen?


Die Antwort liegt irgendwo zwischen Kotter, Kultur und kollektivem Kurzschluss. Was mal als Aufbruch begann - Daily Standups, neue Jobtitel, Post-its in allen Farben - endet allzu oft in einem schön eingerahmten Status quo. Agilität wurde eingeführt wie ein neues Betriebssystem, aber nicht wirklich installiert.

Nicht in der Tiefe, nicht fundiert.

Also Implementierung anstatt Transformation.


Und jetzt?

Jetzt steht KI vor der Tür. Nicht höflich klopfend, sondern mit Wucht und Konsequenz. Und die ehrlichste Antwort auf die Frage, ob wir bereit sind?

Noch nicht. Aber wir könnten es sein.


Warum nicht?

Weil viele Organisationen immer noch in Jahresplänen denken, weil Entscheidungen Wochen brauchen und weil „Experiment“ oft gleichbedeutend ist mit „Risiko“.


Kurz:

Wir sind nicht schnell genug, nicht mutig genug, nicht lernbereit genug.

Noch!

Und während wir über Use Cases diskutieren, testen andere schon live: iterativ, datenbasiert, und fundiert.


Was braucht es jetzt?

  • Kurze, mutige Innovationszyklen. Nicht einmal im Quartal – sondern einmal pro Woche.

  • Führungskräfte mit neuronaler Beweglichkeit. Wer führen will, muss sich bewegen können.

  • Infrastrukturen, die KI nicht blockieren, sondern möglich machen.

  • Organisationen, die Fragen stellen, statt Antworten zu verteidigen.


Was also jetzt, den Mut verlieren? Nein!

Es ist nicht zu spät.

Aber es ist jetzt.

Denn Europa braucht keine weitere „Pilotphase der Transformation“. Europa braucht Unternehmen, die wirklich verändern wollen und Führung, die Verantwortung übernimmt. Nicht nur für KPIs, sondern für Zukunft. Und Teams, die nicht auf Erlaubnis warten, sondern loslegen.


Wenn du also noch auf den perfekten Moment wartest:

Hier ist er!

Er heißt KI. Und ob er Dauergast in deinem Unternehmen wird, entscheidest du!


Ich begleite Organisationen, die nicht mehr nur reagieren wollen, sondern gestalten. Mit Tiefgang, Klarheit und mit Wirkung.

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